Die Anlagenverfügbarkeit war hierbei der wesentliche Punkt, wobei auch die gesamte Klima-, Lüftungs- und Heizungstechnik vom Großkessel über das Blockheizkraftwerk bis hin zum kleinen Heizkörper kontrolliert wird. Ebenfalls geregelt wird die gesamte Stromversorgung von der 110-kV-Einspeisung bis zur 400-V-Versorgung. Druckluftnetze, drei Erdgasnetze, Schweißgasnetze für die Karosserieschweißerei, Argon, Sauerstoff etc. und verschiedene Wassernetze müssen unter anderem ebenfalls überwacht werden. In Summe werden rund 3.500 Anlagen betreut, wobei dieser Bereich nicht für die Prozess- und Fertigungsleittechnik zuständig ist, die jedoch ähnliche Leitsysteme aufweisen. Rund um die Uhr betreuen fünf Schichtteams den Betrieb und stellen die hohe Anlagenverfügbarkeit sicher, die naturgemäß im Umfeld derartiger Fertigungsumgebungen gefordert wird.
Unterstützung finden sie dabei in den zahlreichen Funktionalitäten des Leitsystems, das in übersichtlichen Darstellungen auf den Monitoren der Leitwarte sämtliche Anlagenbereiche abbildet und die aktuellen Zustände visualisiert.
Die gesamte Gebäudeleittechnik ließ sich dank TCP/IP-Protokoll als Intranet-Anwendung auf dem bestehenden Bürokommunikationsnetz aufsetzen. Auf Windows NT-Basis arbeiten die zenon-Clients, die dank intelligenter Treiber mit sämtlichen im Feld verteilten Systemen parallel zum bestehenden SICLIMAT-Standard kommunizieren.
|