Energiesparen ist in, aus gutem Grund. Nicht nur die Umwelt profitiert davon, für Unternehmen geht es um hohe Summen, die sie anderweitig besser nutzen können. Effizientes Energiesparen heißt aber nicht, einfach irgendwelche Verbraucher ausschalten oder Energiekonsum querbeet zu reduzieren. Es kommt darauf, zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu handeln. Am besten automatisiert mit einem Energy Management System, dem zenon EMS.
Liberalisierte Strommärkte bringen eine Vielfalt von Tarifen, bei denen Leistungskomponenten eine immer wichtigere Rolle spielen. Energieversorger honorieren exakte Lastprognosen, die "Fahrplanlieferungen" und damit Planungssicherheit ermöglichen. Kunden, die ihre individuellen Lastprofile einhalten, profitierten dann von sehr günstigen Tarifen. Abweichungen vom Fahrplan dagegen verursachen hohen Kosten für Ausgleichsenergie. Das beste Einsparungspotenzial bietet das Vermeiden teurer Leistungsspitzen.
Energiebezug automatisch managen
Das intelligente zenon Energy Management System übernimmt automatisiert das ausgefeilte Management effizienten Energiebezugs: Vereinbarte Mengen optimal ausnutzen, ohne sie zu überschreiten. Das heißt: Das EMS analysiert den aktuellen Verbrauch und erstellt über sein ausgefeiltes mathematisches Modell eine Prognose für den restlichen Beobachtungszeitraum. Stellt es Lastspitzen fest, die zum Überschreiten der vereinbarten Menge führen, empfiehlt es Schalthandlungen oder führt diese auf Wunsch selbsttätig durch.
So werden entbehrliche Verbraucher in Spitzenzeiten abgeschaltet und später wieder zugeschaltet oder man kauft zusätzliche Energie als Spotmengen. Bei Gasnetzen können auch Reserven zugeschaltet und später wieder aufgefüllt werden. Bei seinen Prognosen kombiniert zenon unterschiedlichste Methoden der Trendberechnung, von Leistungstrend oder Energietrend über Berechnung der Korrekturleistung bis zu Istwert- und Realwertprognose – und berücksichtigt auch das Absenken von Bezugsgrenzen.
Integrierte Lösung für optimalen Effekt
Da zenon sein EMS natürlich in sein HMI/SCADA integriert hat, werden Kommunikationsfehler, die beim Einsatz paralleler Systeme auftreten können, sicher ausgeschaltet. Alle Komponenten einer Anlage können im EMS berücksichtigt werden und tragen zur Overall Equipment Effectiveness bei. Dabei stehen Daten allen Modulen zentral zur Verfügung. Eine Schalthandlung im EMS wird ohne Umwege im SCADA wahrgenommen und umgekehrt; Schalthandlungen lassen sich gezielt automatisieren und gegen Fehlbedienung absichern.
zenon gibt sich auch nicht damit zufrieden, einfach nur die Energy Standards IEC 60870 und 61850 zu erfüllen, es bringt zusätzlich eine große Vielfalt an Treibern mit – und macht es Anwendern damit sehr einfach, unterschiedlichste Geräte problemlos ins EMS einzubinden. Das beruhigt den Netzbetrieb, erhält die Verfügbarkeit der Verbraucher und senkt durch präzise Steuerung die Energiekosten nachhaltig.
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